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LKW nach Tübingen verlegt!!!

Da StudentInnen den Kupferbau der Uni Tübingen seit dem 5.November besetzt halten, wurde das seit langem geplante zweite Libertäre Kulturwochenende Stuttgart spontan nach Tübingen in die Uni verlegt.

Ankündigungstext:

Libertäre Kultur- was ist das überhaupt? Libertär bedeutet freiheitlich. Freiheit von was? Freiheit für was?
KünstlerInnen und Diskussionsvorbereitende, die diese Plattform für einen Austausch oder Ausdruck nutzen vereint eins: Das Anstreben von gesellschaftlicher und individueller Freiheit, welche sich gegenseitig bedingen. Ob dabei die Freiheit von kapitalistischem Verwertungszwang, zentraler Staatsorganisation oder Rassismus, Sexismus, Anti-Semitismus etc. thematisiert wird, Überthema bleibt die Befreiung des Menschen von Herrschaft.
Konsequenterweise bemühen wir uns unter gegebenen Umständen schon um eben diese Ziele. So ist beispielsweise der Eintritt auf Spendenbasis und die Veranstaltung für weitere Angebote prinzipiell offen. Auch wird sich um einen anti-sexistischen, anti-rassistischen Freiraum bemüht. Die Stoßrichtung steht also fest: von hier aus Richtung Freiheit. Wer uns auf diesem Weg begleiten will, sei es nur zu einem Veranstaltungspunkt, ist also herzlich eingeladen.

Alles findet, soweit nicht anders angegeben, im Kupferbau der Uni Tübingen statt. Die Uni befindet sich in der Hölderlinstraße 5 und ist vom Hauptbahnhof zu Fuß innerhalb von 15 Minuten zu erreichen oder mit der Bus-Linie 6 Richtung Tübingen WHO Ulmenweg, Haltestelle Uni/Neue Aula aussteigen.

Das Programm sieht bisher folgendermaßen aus:

Freitag, 13.Nov.

Irgendwann Mittags (in der Stadt) Infotisch mit lustigen Ernsthaftigkeiten zu Kunst & Kultur & Wahnsinn

Euch erwarten musikalische Kampfansagen an Gesellschaft & den guten Geschmack, Gedichte und Kabarett sowie Überraschendes und solides theoretisches Machwerk, Sticker für Alltagsklebewerk und Wundertolle (etwas zerbrechliche) Buttons D.I.Y.

18:00 Vegane VoKü mmm, das ist aber lecker.

18:30 Lesung (Texte&Gedichte) Von den Klassikern eines Erich M. über die kleinen perlenen des armen B.B. bis hin zu Kreationen der Neuzeit von uns allen.

19:00 „Regressier Antikapitalismus“ Vortrag. „Ich will Uzis verteilen von Hamburg nach München mit dem Auftrag die Chefs aller Banken zu lynchen“ Holger Burner. Ist das noch emanzipatorischer Antikapitalismus oder nur noch Mackergehabe im linksradikalen Gewand? Mit dieser Frage wird sich nicht beschäftigt, aber mit allem anderen was r. Antika. noch so produziert: Vernichtungswille & Co. lassen grüßen. Referent von „Emanzipation & Frieden“

Samstag, 14.Nov.
Mittags findet wegen der antifaschistischen Demo in Freiburg kein Programm statt.

18:00 Vegane Vokü MINDESTENS so lecker wie am Freitag, aber mit geheimzutat: Heute mal mit Liebe gemacht

19:00 Vortrag „Lehren aus zwei Jahren Weltwirtschaftskrise“ Die Krise wird zum Sonderfall im Wunderland Kapitalismus. Aber ist das nicht so Konsequent wie auf einer Achterbahn immer wieder zu Hoffen dass es diesmal nicht Bergabgeht nach dem Aufstieg? Eine Analyse & Vortrag von der Gruppe „Gegenstandpunkt“

20:00 Band, Rap, Liedermacher. „…und morgen Rom“ (www.myspace.com/undmorgenrom), „nicht-jeppe“ und ein Überraschungsgast aus dem Konstrukt Switz machen Musik… oder was mensch dafür halten kann

Sonntag, 15. Nov.

12:00 Umsonstfrühstück und Rap Die Revoluzzer brauchen ja auch Revoluzzeressen, dazu gibts Revoluzzertexte, damit schon morgens die Revoluzzermütze richtig über dem linken Ohr liegt. P.S. lasst die Straßenlaternen krachen!

13:30 „Kritische Anmerkungen zu den Studentenprotesten“ – Vortrag & Diskussion; im Juli streikten hunderttausende SchülerInnen in Deutschland gegen Bildungsreformen, in Österreich besetzen die Studenten Unis, Deutschland zieht nach. Was wollen die Studenten mit ihren Protesten, und warum wird sich immer wieder an den Staat gewandt?

Anmerkung: Eigtl. sollte hier ein Vortrag zur Kritik des politischen Veganismus stattfinden, aus aktuellem Anlass geändert – der andere Vortrag wird nachgeholt!

15:00 Puppentheater: Ein kleines Schmankerl vom „Studiengang Figurentheater“

15:30 „Szenekritik“ Willkommen im Szenegettho „Linksradikalismus“. Schwarztragen Pflicht! Oder: Ich bin emanzipatorisch, holt mich hier raus! Ein Vortrag von Thomas der Sicherlich viel Disskusionsstoff bietet.

17:00 Vorlesungen (Texte&Gedichte)

17:30 „Kritik des klassischen Anarchismus“ Bakunin und Kropotkin als überholte Klassiker eines toten Anarchismus? Ein Vortrag von Annika aus der Gruppe „Grundriss“

18:00 Vegane Volxküche

19:00 „Vorraussetzungen für Selbstorganisation“ Was muss mensch alles mitbringen um nicht nervlich schon am Putzplan des AZ zu scheitern? Ein Beitrag von Tom

Im Anschluss gibts natürlich immer Open Space, Spaß und Raum für Remmi Demmi.

Wir freuen uns auf euch, wenn ihr Fragen habt oder Pennplätze braucht meldete euch unter libertaere-initiative@riseup.net
www.list.blogsport.de

Programm LKW, siehe http://list.blogsport.de/libertaeres-kulturwochenende/

Offener Brief an Daniel Behrens bezügl. der Podiumsdiskussion „DIE LINKE wählen – eine geeignete Alternative?“ der Kampagne „Haben wir eine Wahl?“ am 24.9.09

Hallo Daniel,

du hast als Vertreter der Partei DIE LINKE deinen ersten Beitrag zur Podiumsdiskussion „DIE LINKE wählen – eine geeignete Alternative?“ am 24. September eröffnet mit einem Angriff auf die VeranstalterInnen der Kampagne „Haben wir eine Wahl?“, die Libertä-re Initiative Stuttgart (LISt) und das Libertäre Bündnis Ludwigsburg (LB)²: In ihrem Aufkleber hätten sie mit der Abbildung von 6 Scheißhaufen mit den Parteifähnchen von CDU, SPD, FDP, NPD, DIE GRÜNEN und DIE LINKE die AntifaschistInnen von der Linkspartei mit den NPD-Faschisten verglichen; das sei eine ungeheuerliche Entgleisung innerhalb der linken Bewegung. Deshalb fordertest du, sie hätten sich dafür zu entschul-digen.
Bevor du dich darüber aufregst, mit Faschisten verglichen zu werden, hättest du mal die Luft anhalten und bedenken sollen: Bevor LISt/LB² euch auf ihrem Aufkleber mit der NPD (und den anderen Parteien) verglichen haben, hat sich DIE LINKE selber einem Vergleich mit allen anderen kandidierenden Parteien ausgesetzt, indem sie sich in Kon-kurrenz mit den übrigen Parteien, darunter auch der NPD, zur Wahl in den Bundestag gestellt hat.
Dass die Karikatur ausdrücken soll: Alles, was von einem Parlament im Kapitalismus zu erwarten ist – egal wer immer dort das Sagen hat –, ist schädlich für die Mehrheit der wählenden Bevölkerung – vulgo „Scheiße“ –, ist dem Aufkleber unschwer zu entneh-men; und dass eben jene Mehrheit, was sie gewählt hat, „fressen“ muss, steht ausdrück-lich da.
Also beschwer dich nicht über den Vergleich auf dem Aufkleber! Überleg dir lieber mal, was Abgeordnete DER LINKEN im Bundestag und in den Landtagen mit der Macht anstellen: In Berlin hat DIE LINKE bzw. ihre Vorgängerin, die PDS, bereits praktisch bewiesen, wie gut sie zusammen mit der SPD „Haushalte sanieren“, Sozialleistungen kürzen usw. kann. Als einen Ausnahmefall, den du missbilligst, hast du das in der Dis-kussion beschönigt. Und was für Ausnahmefälle waren die rot-rote Koalition in Meck-lenburg-Vorpommern bzw. die „Duldung“ einer SPD-Regierung in Sachsen-Anhalt? Im weiteren Ausnahmefall Hessen scheiterte die „Duldung“ einer rot-grünen Regierung bekanntlich nicht an für die SPD unannehmbaren antikapitalistischen Forderungen DER LINKEN, sondern an der Weigerung einer SPD-Minderheit, eine SPD-geführte Landes-regierung von DER LINKEN „tolerieren“ zu lassen. Nächster Ausnahmefall wird dann wohl die neue rot-rote Regierung in Brandenburg sein. Und in den weiteren Ausnahme-fällen Saarland und Thüringen beschwert sich DIE LINKE darüber, dass sie nicht mitre-gieren darf…
Eine Entschuldigung für den Vergleich, in den ihr euch selbst begeben habt und der im Aufkleber nur bildlich dargestellt wurde, ist daher unangebracht.

GEGENSTANDPUNKT
Libertäre Initiative Stuttgart (LISt)

P.S.: Hättest du dich über den Vergleich mit den anderen Parteien auch aufgeregt, wenn (LISt) und (LB)² die NPD auf dem Aufkleber weggelassen hätten?

Mitschnitte der Diskussionsveranstaltungen der Anti-Wahl Kampagne

Demokratie: Wertesystem, Volksherrschaft oder Herrschaftssystem
der kapitalistischen Klassengesellschaft?

Vortrag & Diskussion mit Prof. Dr Freerk Huisken (Uni Bremen)
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
Teil 6
Teil 7

Wählen ist verkehrt – Nichtwählen auch!

Thesen und Ausschnitte (auf MP3) aus der Veranstaltung im Alten Feuerwehrhaus
mit Dr. Theo Wentzke, Redaktion Gegenstandpunkt
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

„Haben wir eine Wahl?“– Kampagne läuft!

Während die Parteien immer mehr Lockmittel aus ihrer bunten Zauberkiste holen und sich teilweise sogar einmal in der Region öffentlich blicken lassen feuern wir zusammen mit LB² (Libertäres Bündnis Ludwigsburg) gnadenlos Kritik an dem Rahmen, in dem sich all die Parteien bewegen. Es geht also „ums ganze“, wir wollen so gemeinsam öffentlich die Frage stellen: „Haben wir eine Wahl?“

Wer sich an diese Debatte und an Aktionen beteiligen möchte ist dazu eingeladen, zu den Terminen im Rahmen unserer Kampagne zu erscheinen und sich zu beteiligen (wer nicht möchte ist natürlich trotzdem genauso eingeladen).

Die diesbezüglichen Termine stehen sowohl auf unserer Kampagnen-Seite: www.keinewahlstuttgart.blogsport.de sowie im „Termin“-Bereich auf dieser Seite.

Gegen die Mauern aus Plakaten, Werbespots und Flugblätter also: Selbstorganisation statt Fremdbestimmung!

Chile-Feier am Freitag im Falkenbüro!

Chile-Feier

Am 11.9.1973 wurde in Chile die demokratisch gewählte Regierung unter Salvador Allende, die einen demokratischen Sozialismus einrichten wollte, von chilenischem Militär unter General Augusto Pinochet mit Unterstützung der USA aus dem Amt geputscht. Was folgte, waren Jahre des Terrors gegen Linke und die Einrichtung einer faschistischen Militärdiktatur.

Wir wollen die Erinnerung daran wachhalten und veranstalten deswegen am Freitag, den 11.9.2009 eine Chile-Feier in den Räumlichkeiten der Falken Stutgart.
Ab 20.00 Uhr wird es dort chilenische Volxküche, Getränke und Musik geben. Außerdem gibt es weitere Infos und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Bestreben Allendes und dem darauffolgenden Putsch.

Das Falkenbüro befindet sich in der Wagenburgstraße 77 und ist mit der Buslinie 40, Haltestelle Tunnel Ostportal zu erreichen.

Libertäre Initiatvie Stuttgart

www.list.blogsport.de